Donnerstag, 3. September 2009
Ankunft in Santiago de Chile
Am Mittwoch, den 26. August bin ich um 18 Uhr vom Flughafen Muenster/Osnabrueck nach Frankfurt geflogen. Von dort aus sind alle Freiwilligen von Cristo Vive und Amntena - ingesamt ungefaehr 22 - nach Sao Paulo geflogen. Ueberraschend war, dss wir sogar per Durchsage als "Freiwillige, die ueber das Bundesministerium ein Freiwilliges Soziales Jahr in Chile leisten werden" an Board Willkommen geheissen wurden. Der Langstreckenflug nach Brasilien war trotz seiner Dauer von ca. 11 Stunden sehr angenehm, da es kaum Turbulenzen gab und uns kein Druck auf den Ohren entstanden ist.
Am naechsten Morgen um 8:30 Uhr ging unsere Reise von Sao Paulo weiter nach Santiago de Chile, wo wir um 11:30 Uhr Ortszeit angekommen sind. Der Blick vom Flugzeug auf die Anden war atemberaubend schoen. Das Wetter in Santiago war gut, es war so warm, dass wir kaum glauben konnten, dass wir uns im Winter befanden. Nachdem wir Geld gewechselt hatten, wurden wir von ehemaligen Freiwilligen herzlich am Flughafen empfangen. Mit einem grossen Transporter wurde unser gesamtes Gepaeck zur Zentrale der Fundación gefahren, wo wir von Schwester Karoline und dem Geschaeftsfuehrer Fernando begruesst wurden. Danach sind wir nach Recoleta gefahren und haben eine Fuehrung durch den Kindergarten und die Kinderkrippe Naciente bekommen. In der Behinderteneinrichtung Diós con Nosotros konnten wir nun ein Mittagessen zu uns nehmen, bevor wir auf die Haeuser verteilt wurden.
In unserer WG, der "Casa Amistad" in Recoleta, wohne ich zusammen mit Nicole, Leslie und David, drei anderen Freiwilligen. Bis Samstag lebt noch Adrian, ein Ehemaliger, bei uns. Der erste Eindruck von unserem Haus war, dass es sehr klein ist und bei unserer Ankunft in einem dreckigen Zustand war. Diese einfache und spartanische Lebens- und Wohnsituation hat und alle anfangs etwas schockiert. Auf Computer, Fernseher und Telefon muessen wir das kommende Jahr verzichten. Trotz Jetlegs fingen wir sofort an zu putzen, wischen und schrubben, um uns einigermassen wohl zu fuehlen. Anschliessend gingen wir alle zusammen im Supermarkt einkaufen, um die Versorgung fuers Fruehstueck zu garantieren. Manjar, eine Art Karamellcreme als typischer chilenischer Brotaufstrich durfte im Einkaufskorb genauso wenig fehlen wie Hallullas und Marraquetas, die zwei Brotarten, die es in Chile gibt. Waehrend Hallullas eine flache und runde Form haben, aehneln Marraquetas eher zwei aneinander gereihten deutschen Broetchen. Wir sassen noch lange mit den WG-Mitbewohnern zum Kennen Lernen zusammen, bis wir muede ins Bett fielen.
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ist das, was man auf dem zweiten foto sieht, die casa amistad? lg martin
AntwortenLöschenmmmmmm!!!! Manjar, hallullas! marraquetas! mmmm!!!! gracias por contar! un beso! Isabel
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